Ein Tunnel.
Ein Lichtpunkt hinten.
Schwärze vorne.
Wasser tropft.
Eine Rose.
Stacheln, rasierklingenscharf.
Die Blüte blutigrot.
Wassertropfen auf den Blättern.
Ein Baby.
Ganz runzlig die Haut.
Ein erster Atemzug.
Tränen fallen.
Verängstigt rennt er mit
der Rose im Mund,
dem Baby auf dem Arm,
den Tunnel hinein,
weg vom Licht,
das sein Schicksal sein soll,
dem erlösenden Schwarz entgegen.
Freude und Leben erfüllen sein Herz
Die Gemeinsamkeit des Tunnels, der Rose und des Babys:
Neues Leben in einer
stachlich roten Welt,
mit Licht im Rücken,
auf der Flucht nach vorne,
in die dunkle Ungewissheit.
Nur das Wasser tropft unbemerkt
als Zeit durchs Leben.
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